Der Stiepeler Heimatverein lädt seine Mitglieder und Freunde herzlich ein zum traditionellen Osterfeuer an der Pfingstblume am Samstag, den 4. April 2026 ab 18:00 Uhr, Brockhauser Straße 126, 44797 Bochum-Stiepel! Das Feuer wird entzündet um 19:00 Uhr. Zur Verpflegung bieten wir Würstchen vom Grill, Salate, Osterspezialitäten vom Büfett und passende Getränke an. Für unsere kleineren Gäste halten wir eine Überraschung bereit.
Stiepel
Buchverkauf “Stiepeler Geheimnisse” gestartet
Der Verkauf des neuen Buches “Stiepeler Geheimnisse – 20 interessante Details aus der Geschichte des Stadtteils” ist gestartet. In Stiepel ist das Buch in der Ruhrland-Apotheke Meyer sowie bei Sichtstärke Heike Lexer (Kemnader Straße 330 bzw. 324) erhältlich.
Im Ehrenfeld gibt es das Buch in der Buchhandlung Mirhoff & Fischer (Pieperstraße 12), in Wiemelhausen in der Leseinsel (Brenscheder Str. 60a) und in der Innenstadt bei Thalia/Mayersche (Kortumstraße). Darüber hinaus ist es in der Redaktion des 3Satz-Verlags erhältlich (Alte Hattinger Straße 29).
Der Preis beträgt 18,- Euro.
Alle Geheimnisse, die Autor Andreas Finke aufgespürt hat, werden kompakt auf zwei, maximal drei Seiten gelüftet. Das Buch lädt dazu ein, Stiepeler Geschichte mal aus anderen Blickwinkeln zu entdecken.

Apfelfest am 4. Oktober 2025
Das diesjährige Apfelfest für Große und Kleine findet statt am
Samstag, 4. Oktober 2025 von 12 bis 17 Uhr
an der Pfingstblume, Brockhauser Straße 126.
Wir laden herzlich ein! Für das leibliche Wohl gibt es Reibekuchen mit Apfelmus und kulinarische Leckereien aus unserem Holzbackofen. Lasst euch überraschen!
Dazu Wissenswertes über alte Apfelsorten mit Annette Hoffstiepel von BUND und unserem Landwirt Jörg Große Munkenbeck. Ihr könnt Äpfel und naturtrüben Apfelsaft von Stiepeler Streuobstwiesen erwerben.
Verpflegung am Reibekuchenstand: 12 – 15 Uhr
Kaffee und Kuchen: 14 – 17 Uhr
Wir freuen uns auf euren Besuch!
„Die Kohlensammelbahn von Prinz Regent nach Langendreer – der Wandel auf alten Kohlenwegen“
Der Stiepeler Heimatverein lädt ein zu einem historischen Vortrag über den Bochumer Süden. Referent ist der Stadtteilhistoriker Johannes Habich, er zeichnet in seinem Vortrag anhand vielfältigen Bild- und Kartenmaterials die historische Entwicklung mit zum Teil unbekannten Details dieser heute noch teilweise in Betrieb befindlichen Gütertrasse auf. Der Bogen spannt sich von den an der Strecke liegenden ehemaligen Zechen über die Adam Opel AG mit ihrem Werkverkehr bis zum Standort „Mark 51°7°“. Eindrucksvolle Bilder dokumentieren die Dimensionen des Wandels. Insgesamt entsteht so ein lebendiges lokalhistorisches Bild. Ganz aktuell wird auch auf die derzeit umstrittene Planung des Fahrradweges auf der Opeltrasse eingegangen. Der Vortrag findet statt am Montag, 4. August 2025, um 19 Uhr in der Pfingstblume, Brockhauser Straße 126, Bochum-Stiepel. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ausstellung verlängert bis 15. Juni 2025
Der Stiepeler Heimatverein präsentiert in diesem Jahr die Ausstellung VACUUM BLOOM der in Düsseldorf lebenden Künstlerin Pia Kintrup (*1988), deren familiäre Wurzeln in Stiepel liegen. Die Vernissage war am 4. Mai 2025, wegen des großen Interesses wird die Ausstellung verlängert bis zum Sonntag, 15. Juni 2025, an diesem Tag sind Sie herzlich eingeladen zur Finissage (15 bis 17 Uhr). Die Künstlerin ist dann anwesend.
In ihrer neuen Soloausstellung zeigt sie eine Werkreihe, die an der Schnittstelle von Fotografie, Skulptur und Installation arbeitet. Kintrup verfolgt eine ästhetisch-konzeptuelle Praxis, in der spielerisches Experimentieren, visuelle Forschung und präzise Komposition miteinander verwoben sind. Unfälle und Zufälle sind dabei ein integraler Bestandteil ihres Prozesses – das Atelier wird zum Labor, zum Ort des freien Spiels und der Reflexion.
Pia Kintrup studierte Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo sie 2017 ihren Master of Arts abschloss. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt – u. a. in Europa, Asien, Kanada und den USA – und mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Preis des Photolux Festivals (Arte Laguna Prize, Venedig, 2019) und der Excellence Art Award der Art Next Expo in Hong Kong.
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Pfingstblume-Cafés geöffnet.


Einladung zum Osterfeuer
Der Stiepeler Heimatverein lädt seine Mitglieder und Freunde herzlich ein zum traditionellen Osterfeuer an der Pfingstblume am Samstag, den 19. April 2025 ab 18:00 Uhr, Brockhauser Straße 126, 44797 Bochum-Stiepel! Das Feuer wird entzündet um 19:00 Uhr. Zur Verpflegung bieten wir Würstchen vom Grill, Osterspezialitäten vom Büfett und passende Getränke an. Für unsere kleineren Gäste halten wir eine Überraschung bereit.
Volkstrauertag, Gedenkfeier um 11:15 Uhr an der Dorfkirche
Die Evangelische Kirchengemeinde veranstaltet zum Volkstrauertag in Zusammenarbeit mit dem Stiepeler Verein für Heimatforschung e.V., dem Knappenverein Schlägel & Eisen 1884 Stiepel-Dorf sowie dem Bürgerschützenverein 1854 e.V. Bochum-Stiepel eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Ehrenmal (Friedhofswiese gegenüber der Dorfkirche). Die Ansprache hält Pfarrerin Christine Böhrer, die musikalische Begleitung erfolgt durch den Posaunenchor Stiepel-Dorf.
Sonntag, 17.11.2024 um 11:15 Uhr auf der Wiese gegenüber der Dorfkirche.
Zum anschließenden Imbiss im Gemeindehaus laden wir herzlich ein!
Auf der Egge
Im Dezember 2024 werden es genau 100 Jahre, dass die Siedlung „Auf der Egge“ fertiggestellt und von den ersten Mietern bezogen wurde. Die Geschichte der Siedlung und insbesondere die des Grundstücks beginnt jedoch viel früher und ist untrennbar verbunden mit der Gastwirtschaft an der Gräfin-Imma-Straße 48. Heute ist es „Der Grieche“ in Stiepel, die Historie beginnt aber bereits im Jahr 1836 am ursprünglichen Standort auf der anderen Straßenseite schräg gegenüber, heute die Hausnummer 49. Das genaue Jahr des Grundstückerwerbs und des Hausbaues ist nicht bekannt, aber man kann davon ausgehen, dass ein gewisser Heinrich Schreier vor 1824 mit dem Beruf des Leinenwebers nach Stiepel gekommen ist, denn auf der sogenannten Preußischen Gemeindekarte von 1824 ist das Haus bereits eingezeichnet. Das von ihm erworbene, ursprünglich rund 19.000 m² große Grundstück war Teil des seit der sog. Markenteilung des Jahres 1786 dem evangelischen Pastorat gehörenden Waldstücks, des „Pastoratsbusches“. Auf diesem Grundstück errichtete er zusammen mit seiner Ehefrau Anna Catharina, geborene Wefelscheid, ein Fachwerkhaus. Ab 1836 betrieb er dort eine Schankwirtschaft, die später zunächst sein Sohn Friedrich Wilhelm Schreier (*1841), dann sein Enkel Heinrich Schreier (* 1871) weiterbetrieben.
Der Letztgenannte stellte in der Gründerzeit des Fußballs um die vorletzte Jahrhundertwende auf seinem Grundstück eine Fläche als Sportplatz zur Verfügung. Stiepel hatte mehrere Fußballvereine, aber kein vernünftiges Gelände, diesen Sport auszuüben. Heinrich Schreier stellte genau die Fläche der heutigen Siedlung zur Verfügung. Im Jahr 1913 verkaufte er diese Fläche an die Gemeinde Stiepel. Mit den Erlösen aus diesem Grundstücksverkauf wurde unter Verwendung von Steinen aus dem ebenfalls auf dem Grundstück liegenden Steinbruch im Jahr 1913 schräg gegenüber mit dem Bau der „neuen“ Gastwirtschaft begonnen. Zunächst nannte Heinrich Schreier seine Wirtschaft „Restauration Zum Sportplatz“, für die Stiepeler war es aber schlicht „Haus Schreier“.

Zunächst noch ein anderer Aspekt Stiepeler Geschichte: Bereits während des 1. Weltkriegs, aber auch und gerade in den Jahren danach kam es in sämtlichen Städten und Gemeinden des Ruhrgebiets aus unterschiedlichen Gründen zu einer enormen Wohnungsmisere. Zwei in der Stiepeler Gemeindevertretung am häufigsten auf der Tagesordnung stehenden Themen in der Zeit nach 1918 waren die „Bekämpfung der Wohnungsnot“ und das „Siedlungswesen“. Im November 1919 wird beispielsweise festgehalten: „Der in der Gemeinde herrschende erschreckende Mangel an Kleinwohnungen zwingt uns zu durchgreifenden Maßnahmen.“ Eine dieser Maßnahmen war der Erwerb und die Wieder-Inbetriebnahme der Munkenbeck’schen Ziegelei auf dem Gelände der heutigen Grundschule. Mit den produzierten Steinen sollten in den Folgejahren drei gemeindeeigene Siedlungen errichtet werden. Die Siedlung „Auf der Egge“ wurde nach „Am Vormbrock“ und „Finkenstraße“ (heute: Kosterstraße) als dritte geplant. Im März 1922 wird in der Gemeindevertretung angeregt „… ob nicht das Gelände früherer Spielplatz bei Schreier sich zur Bebauung eigne.“ Im Juli 1923 wird dann beschlossen, „den Gemeinde-Spielplatz … mit 8 Doppelhäusern zu bebauen.“ Im Dezember 1924 war es dann so weit, die Häuser wurden bezogen. In den 16 Doppelhaushälften wohnten seinerzeit 136 Menschen, also im Schnitt 8,5 Personen je Haus. Aufgrund der Wohnungsnot wurden je Haus zwei statt wie ursprünglich angedacht nur eine Familie untergebracht. Die Straße wurde ebenfalls fertiggestellt und von Beginn an mit Wasser- und Stromleitungen ausgestattet. Geheizt wurde damals mit Kohle, was sonst?

Auf dem historischen Foto (Blick vom Henkenberg in Richtung Süden) ist links die Rückansicht der heutigen Gräfin-Imma-Straße 48 zu sehen, rechts daneben das ursprüngliche Fachwerkhaus der Familie Schreier, im Hintergrund die Siedlung „Auf der Egge“.
Die Häuser bestanden aus 2 Stockwerken, waren aus massiven Ziegelsteinen gemauert, die Dächer waren mit Ziegeln eingedeckt. Die Häuser bestanden aus:
Kellergeschoss: 1 Waschküche und 2 Kellerräume
Erdgeschoss: 1 Wohnküche und 2 Zimmer
Dachgeschoss: 1 Zimmer, 1 Kammer, 1 Bodenraum
Anbau: 1 Stall, 1 Abort (Plumpsklo, WC erst ab 1958)
Hofraum/Hausgarten (zur Eigenversorgung)
Die Miete für ein halbes Doppelhaus betrug zunächst 30 Reichsmark im Monat, 1927 wurde sie auf 35 Reichsmark erhöht. Wer im Erdgeschoss wohnte, hatte den Hausgarten zur Verfügung, die Familie im Dachgeschoss bekam ein Stück vom Schrebergarten, der sich hinter den letzten beiden Häusern (Hausnummern 15 und 16) befand. Dort am Ende der Siedlung wurden 1960 und Anfang der 1970iger Jahre zwei weitere Häuser gebaut (Hausnummern 18 und 20), der Schrebergarten musste dieser neuen Wohnbebauung weichen.

Innerhalb der Gemeinde wuchs der Gedanke, zur weiteren Bekämpfung der Wohnungsnot eine Baugenossenschaft zu gründen. Im April 1925 fasste die Gemeinde Stiepel den Beschluss, der bereits kurz vorher gegründeten Baugenossenschaft „Heimat“ beizutreten. Die drei bis dahin gemeindeeigenen Siedlungen wurden gegen Übernahme der Hypothekenschulden im Jahr 1927 in die Baugenossenschaft eingebracht.
Die Siedlungsgemeinschaft hat ihre 100-Jahr-Feier übrigens schon durchgeführt. Um das sommerliche Wetter zu nutzen, wurde sie auf den September 2024 vorgezogen.
(Text mit freundlicher Unterstützung: Martina Faltinat)
Stiepeler Künstler vor Ort
Der Stiepeler Heimatverein präsentiert in diesem Jahr eine offene Ausstellung von in Stiepel lebenden künstlerisch Tätigen. Jede/r Kunstschaffende, der in Stiepel wohnt, arbeitet oder einen sonstigen direkten Bezug zum Ortsteil hat, kann sich mit ein bis zwei Objekten präsentieren. Dies sind Gemälde, Zeichnungen, Objekte und Fotos. Mit diesem Konzept sollen Stiepeler Künstler und Künstlerinnen die Möglichkeit erhalten, ihr Werk in den Räumen des Stiepeler Heimatvereins („Vereinigte Pfingstblume“, Brockhauser Straße 126) einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Der Stiepeler Heimatverein lädt ein zur Vernissage am Sonntag, 25. August, 15 Uhr. Die Öffnungszeiten sind dann bis zum 15. September immer sonntags während des Pfingstblume-Cafés zwischen 15 und 17 Uhr.

Teilnehmer: Claus Badtke, Angela Eichstädt, Tatiana Carneiro dos Reis, Peter Brockmann, Petra Wieding-Müller, Heidrun Schlüter, Matthias Mempel, Barbara Schauermann, Barbara Jung, Carola Mehring, Julia Marie Koenigsfeld, Maike Hempen, Sandra Baldschus, Helga Selisko, Gabriele Nestler.
Einladung zum 1920er-Jahre-Tag
Die 1920er Jahre – ein Samstag beim Stiepeler Heimatverein (29. Juni 2024 ab 13 Uhr)
Der Stiepeler Heimatverein hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Zeit während und nach dem 1. Weltkrieg und den Auswirkungen für die damalige Gemeinde Stiepel beschäftigt. In zwei Broschüren wurden die sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse dieser Zeit beschrieben. Zusammen mit der Schließung der beiden großen Stiepeler Bergbaubetriebe Vereinigte Gibraltar und Carl Friedrich Erbstollen, der Hyperinflation, der Eingemeindung nach Bochum und weiteren Ereignissen (z.B. der Kapp-Putsch und die Besetzung des Ruhrgebiets) waren die 1920er Jahre ein einschneidendes Jahrzehnt (nicht nur) für Stiepel. Nun soll in einem weiteren Event des Stiepeler Heimatvereins das Leben in den 1920er Jahren in szenischer, textlicher und musikalischer Hinsicht aufbereitet werden.

Der „1920er-Jahre-Tag“ findet statt am Samstag, 29. Juni von 13 bis 19 Uhr an der Pfingstblume; es ist eine musikalisch-szenische Collage aus der Zeit, teilweise draußen auf der „Freilichtbühne“ sowie drinnen im Veranstaltungsraum. Schauspiel-Studierende präsentieren charakteristische Szenen aus der Zeit, in denen es um Not und Elend geht, aber auch Lustiges ist dabei. Am Nachmittag lesen die beiden Schauspieler*innen Joachim Luger und Martina B. Mann Literatur aus der Zeit, darunter Texte von Kurt Tucholsky. Schließlich wird ein Charleston-Tanzkurs angeboten, durchgeführt von einer Tanzlehrerin der Tanzschule Brand aus Bochum. In den Pausen zwischen den einzelnen Aktionen werden Speisen und Getränke angeboten.
Eingeleitet wird der Tag …
um 13 Uhr von einem kurzen Vortrag, der in die Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Verhältnisse im Stiepel jener Zeit einführen soll.
Weiter geht es …
um 14 Uhr mit Schauspiel auf der Freilichtbühne,
um 16 Uhr mit der Lesung sowie
um 18 Uhr mit dem Charleston-Tanzkurs.
Um 15 und 17 Uhr sind die Pausen mit Verpflegung geplant.
Es können selbstverständlich auch nur einzelne Darbietungen besucht werden. Der Stiepeler Heimatverein freut sich über eine rege Teilnahme!
Freilicht-Aufführung: Johanna Katharina Balgar, Kenneth Maria Hinderks, Loredana Linglauf, Celia Requena Lozano, Timo Krok, Sabine Wybranietz
Lesung: Joachim Luger & Martina B. Mann
Musik: Thomas Hain am Klavier
Kostümbild: Ulrike Altegoer
Technik: Burkhard Maurer
Projektleitung: Martina B. Mann
Charleston-Tanzstunde: Tanzschule Aki Brand