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Stiepeler Verein für Heimatforschung e.V.

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung in Bochum beschäftigt sich mit der plattdeuschen Sprache, mit der Geschichte von Stiepel, Personen & Straßen.

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Stiepel

Plattdeutscher Abend am 18. Oktober 2019

8. Oktober 2019 von Andreas Leave a Comment

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung e.V.  lädt am

Freitag, den 18. Oktober 2019 um 18 Uhr

ins Lutherhaus, Kemnader Straße 127 zu einem Plattdeutschen Abend ein (Einlass: 17 Uhr).

Zunächst findet, begleitet vom Posaunenchor Stiepel-Haar, ein plattdeutscher Gottesdienst statt. Daran schließt sich ein gemütliches Beisammensein „met lecker eätten, drinken un plattkürn“ an, bevor der Theaterkreis des Vereins mit dem Mundartstück: „Vandage singt dä Nachtigall“ unterhält.

Der Verein freut sich auf viele Besucher, für das leibliche Wohl wird wie immer gesorgt!

Kommt git mä alle un makt dä Kiärke vull. Büs daohen, holt git ink fräit und bliwwt git mi gesund!

Filed Under: News Tagged With: Gottesdienst, Lutherhaus, Plattdeutsch, Stiepel

Vortrag “Unter Tage … “

5. Oktober 2019 von Andreas Leave a Comment

Der Stiepeler Heimatverein setzt seine Vortragsreihe fort. Am

Montag, 7. Oktober 2019 um 19:00 Uhr

lautet das Thema: „Unter Tage – Bilder der Zeche Vereinigte Pfingstblume“. Referent Wilhelm Hensing zeigt Bilder der Zeche Vereinigte Pfingstblume (über und unter Tage) und erzählt aus deren Geschichte. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Filed Under: News Tagged With: Pfingstblume, Stiepel, Vortrag

Apfelfest am 5. Oktober 2019

22. September 2019 von Andreas Leave a Comment

Unser Apfelfest für Große und Kleine findet statt am

Samstag, 5. Oktober 2019 von 14 bis 18 Uhr.

an der Pfingstblume, Brockhauser Straße 126. Kommt und findet heraus, was es alles rund um das Thema „Apfel“ zu entdecken gibt: Vom Cidre bis zur Apfelschorle, vom Apfelkuchen bis zu den Reibeplätzchen mit Apfelmus! Erfahrt Wissenswertes über alte Apfelsorten und genießt eine schöne Zeit in historischer Atmosphäre.

  • Annette Hoffstiepel vom BUND gibt Informationen zum Thema Apfel.
  • Interessante Buchtipps, Koch-/Backrezepte und vieles mehr …
  • Von Bauer Große Munkenbeck könnt ihr Leckeres vom Land erwerben.

Filed Under: News

Zum Altdeutschen (Meier-Bäumer, Brockhauser Straße 14)

15. September 2019 von Andreas Leave a Comment

Das Haus mit Gastwirtschaft im historischen Stiepeler Ortskern an der heutigen Brockhauser Straße 14 wurde im Jahr 1868 durch den Schiffsbauer Friedrich-Wilhelm Sondermann (1842 – 1889) und seiner Frau Lisette Alwine (1842 – 1905), geborene Kamplade errichtet. Weil der Junggesellenverein „Altdeutsch“ dort gegründet wurde, hatte sich der Name „Zum Altdeutschen“ etabliert. Nach dem Tod von Sondermann im Jahr 1889 wurde die Wirtschaft zunächst von seiner Witwe fortgeführt, und zwar solange, bis die Tochter Friederike Mathilde Sondermann (1869 – 1943) den Bäckermeister Wilhelm Diedrich Meier (1866 – 1901) aus Lütgendortmund heiratete und die Konzession für den Betrieb einer Schankwirtschaft im Juni 1899 auf ihn übertragen wurde. Die beiden hatten sieben Kinder, als Wilhelm Meier bereits im Jahr 1901 starb.

Ansicht der Brockhauser Straße 1966

Ansicht der Brockhauser Straße 1966

Die Witwe Sondermann/Meier heiratete daraufhin im Jahr 1903 in zweiter Ehe den genau gegenüber wohnenden Landwirt Georg Voskuhl. Fortan wurde die Wirtschaft unter dem Namen „Restaurant Zum Altdeutschen von Georg Voskuhl“ als Nebenerwerb weitergeführt. Das Haus blieb aber nicht im Besitz von Georg Voskuhl, vielmehr gingen das Gebäude und der Betrieb der Gastwirtschaft im Jahr 1925 auf einen Sohn aus erster Ehe, Wilhelm Meier jun. (1890 – 1958) und seine Ehefrau Hedwig, geb. Voskuhl (1891 – 1930) über. Eine Schwester von Wilhelm Meier jun., Alma Anna Meier (1887 – 1967) heiratete übrigens im Jahr 1914 Wilhelm Freese, den Schreiner und Gastwirt aus der Voßkuhlstraße.

Nach dem Tode seiner Frau Hedwig im Jahr 1930 ging Wilhelm Meier jun. 1931 eine zweite Ehe ein. Mit Adele, geb. Fernholz, betrieb er die Wirtschaft bis zu seinem Tod im Jahr 1958. Dann übernahm die Tochter Ilse Meier (1926 – 2006) gemeinsam mit ihrem Ehemann Kurt Bäumer (1928 – 2002) den Betrieb. Seitdem war der Betrieb nur unter dem Namen Meier-Bäumer geläufig. Zusätzlich zur Gastwirtschaft war bis in die 1960er Jahre im Obergeschoss ein Saal untergebracht, im Erdgeschoss war ab Mitte der 1930er Jahre eine Poststelle untergebracht, die zuletzt (bis 1965) von Ilse Bäumer geleitet wurde.

Postkarte Meier-Bäumer 1960er Jahre

Postkarte Meier-Bäumer 1960er Jahre

Nachdem die Gastwirtschaft über vier Generationen von derselben Familie betrieben wurde, wurde sie ab 1992 verpachtet. Ca. 2006/2007 wurde der Betrieb eingestellt, im Jahr 2008 erfolgte ein Umbau der Wirtschaft und der ehemaligen Poststelle zur Wohnung, ein Anbau wurde abgerissen.

Postkarte um 1940

Postkarte um 1940

Filed Under: Gastwirtschaften Tagged With: Brockhauser Straße, meier-bäumer, sondermann, Stiepel, voskuhl, zum altdeutschen

Denkmalschutz in Stiepel

3. September 2019 von Andreas Leave a Comment

Wie funktioniert Denkmalschutz? Welche Denkmäler gibt es in Stiepel und wie werden sie erhalten? Wie können wir die Denkmalbehörde unterstützen? Antworten auf diese Fragen gibt eine Informationsveranstaltung des Stiepeler Vereins für Heimatforschung und der FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Süd. Zu dieser Veranstaltung ist neben allen interessierten Bürgern insbesondere Dagmar Stallmann eingeladen, Leiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bochum. Die Veranstaltung findet statt am

Donnerstag, 19. September 2019, 19:00 Uhr

in der Pfingstblume, Brockhauser Straße 126, Bochum-Stiepel.

Filed Under: News Tagged With: Denkmalschutz, Stiepel

Emil Becker (1903 – 1978)

1. August 2019 von Andreas Leave a Comment

Emil Becker erblickte am 24. Dezember 1903 das Licht der Welt und wuchs als Sohn eines Bergmannes auf einem klei­nen Kotten an der heutigen Haarholzerstraße auf. Er besuchte mit der Schrick­schule eine der sechs Stiepeler Volksschulen und erlebte als Schüler die Auswirkungen und das Ende des 1. Weltkrieges und damit das Ende des Kaiserreiches.

Emil Becker 1950er Jahre

Emil Becker 1950er Jahre

Während die Weltwirtschaftskrise ihrem Höhepunkt zustrebte, begann er eine Lehre als Schmied auf der in der Nachbarschaft gelegenen und gerade neu aufgelassenen Zeche Klosterbusch und legte damit wohl den Grund­stock für seine künstlerische Arbeit, die in den 1950er und 1960er Jahren ihren Höhepunkt fand. Bis zum Jahre 1928 blieb er, nachdem er 1927 ein Stiepeler Mädchen, Maria Lina Althaus, geheiratet hatte, seiner Lehrstätte noch verbunden, um dann beruflich auf die andere Ruhrseite zu wechseln. Die Anstellung als Schmied beim Bergbauzulieferer Paul Pleiger im Hammertal erlaubte es ihm, nebenberuflich seinen künstle­rischen Neigungen und Fertigkeiten mit dem Besuch der bereits seit 1911 bestehenden „Staatlich genehmigte Handwerker- und Kunstgewerbeschule“ in Essen, die später zur „Folkwangschule für Gestaltung“ wurde und mittlerweile ein Teil der Folkwang Universität der Künste ist, den Feinschliff zu geben.

Meisterstück

Meisterstück

Der Kriegsdienst blieb ihm aufgrund seiner Arbeit in einem kriegswichtigen Betrieb erspart. Mit dem Anbau einer kleinen Schmiedewerkstatt am elterlichen Kotten erfüllte er sich nach dem 2. Weltkrieg den Wunsch nach einer geeigneten Räumlichkeit, in der in den Folgejahren unzählige Kupfertreibarbeiten mit örtlichen Motiven wie Windmühle, Kirche oder Jagdmotiven sowie andere Kunst­schmiedearbeiten entstanden, die sich heute noch in und an vielen Stiepeler Häusern finden. Zum Höhepunkt seines Schaffens gehört wohl die 1966 erstellte Kupferabdeckung auf dem alten gotischen Taufstein in der Stiepeler Dorfkirche. Emil Becker, der mit einer hohen Identifikation zu seinem Geburtsort seinen Weg vom Zechenschmied zum Kunst­schmied, vom Handwerker zum Künstler machte, starb am 2. Dezember 1978.

Taufsteinabdeckung Stiepeler Dorfkirche (1966)

Taufsteinabdeckung Stiepeler Dorfkirche (1966)

Filed Under: Persönlichkeiten Tagged With: becker, kunstschmied, kupfertreibarbeiten, Stiepel, taufstein

Stadtteilwanderung “Rund um Frische”

30. Juli 2019 von Andreas Leave a Comment

Die Veranstaltungsreihe „Stiepel damals und heute“ findet eine Fortsetzung. Der Verein Pro Stiepel e.V. gemeinsam mit dem Stiepeler Verein für Heimatforschung e.V. bieten für Interessierte erneut einen Rundgang mit historischem Hintergrund an. Termin ist

Samstag, 31. August 2019, von 15 bis 17 Uhr.

Geplant ist ein Rundgang ausgehend von den Geschäften an der Kemnader Straße vorbei am ehemaligen Haus Frische, über die Haarholzer Straße, unter anderem vorbei an der Schrickschule / Windmühle / Am Gebrannten usw. Treffpunkt ist an der Kemnader Straße 327 (Möbel Rumberg), die Teilnahme ist kostenlos.

Die Stiepeler Heimatforscher Andreas Finke und Wilhelm Hensing werden kompetente Begleiter sein und möchten bei diesem Rundgang erneut ihr Wissen mit allen Interessierten teilen.

Flyer zur Stadtteilwanderung 2019

Flyer zur Stadtteilwanderung 2019

Filed Under: News Tagged With: frische, stadtteilwanderung, Stiepel

Ausstellung Emil Becker

29. Juli 2019 von Andreas Leave a Comment

Wir eröffnen die Ausstellungsreihe „Vergessene / Verstorbene Künstler aus Stiepel“ am Sonntag, 21. Juli 2019 im Pfingstblümchen. Die Reihe startet mit Emil Becker (1903 – 1978) und seinem „Leben zwischen Handwerk und Kunst“. Die Eröffnung der Ausstellung findet im Rahmen des Pfingstblume-Cafés um 15 Uhr statt. [Read more…] about Ausstellung Emil Becker

Filed Under: News Tagged With: ausstellung, becker, emil, Pfingstblümchen, Stiepel

Dampfhaspelbahn

22. Juli 2019 von Wilhelm Hensing Leave a Comment

_Dampfhaspelbahn

_Dampfhaspelbahn

Schleppbahntrasse Damphaspelbahn

Schleppbahntrasse im Rombergs Siepen neben dem Wanderweg ins Friedrichstal

Filed Under: Bergbau Tagged With: Bergbauwanderweg, Bliestollen, Carl Friedrich Erbstollen, Dampfhaspel, Stiepel

Sternberg

22. Juli 2019 von Wilhelm Hensing Leave a Comment

 

Sternberg

Sternberg

Sternberger Stollen ( 1750 – 1825)

Die Zeche Sternberg geht auf den Oberst und Malteserritter Freiherrn Küchenmeister von Sternberg und Dr. Funcke zurück, denen am 7. November 1750 vier Flöze in Rombergs Siepen, einem aus der Rauterdelle nach Osten abzweigenden Nebensiepen, den die Anlage 2 angibt, zu 1 Fundgrube und 14 Maßen verliehen waren.
Die Muter haben schon bald nach der Verleihung aus dem nördlichen Hang des Rombergs Siepens einen Stollen von Süden nach Norden angelegt. Es hat nur geringfügig Abbau stattgefunden. Immerhin war 1763 bereits ein Schacht vorhanden. Aus dem gleichen Jahre wird auch berichtet, daß die Zeche fast ein Jahr lang ohne Absatz gewesen sei. Im Allgemeinen scheint die Zeche mehr stillgelegen zu haben, als in Betrieb gewesen zu sein. In welchem Flöz gebaut worden ist, läßt sich nicht mehr feststellen, wahrscheinlich aber in dem zweiten mit dem Stollen aufgeschlossenen Flöz, das die Bezeichnung Flöz Sternberg (Karl) trägt. Auch scheint der Stollen anfänglich über dieses Flöz kaum hinausgegangen zu sein.
Etwa um das Jahr 1770 verkauften die oben genannten Inhaber der Zeche Sternberg ihre Berechtsame an die Gebrüder Sternenberg in Altena. Diese nahmen die Auffahrung des Stollens und den Abbau tatkräftiger in die Hand. Aus dem Jahre 1772 wird berichtet, daß mit dem Stollen insgesamt 5 Flöze aufgeschlossen seien. Das mächtigste, 2,51 m dicke Flöz (wahrscheinlich Dicker Sternberg oder Flöz Röttgersbank 2) stand in Abbau. Gebaut wurde vom Stollen aus nach Osten ungefähr bis an die Gahlensche Kohlenstraße, d.h. bis etwa 700 m östlich des Stollens, wo der Abbau im Jahre 1786 umging.
Im Jahre 1779 war K o n r a d C r o n e n b e r g Schichtmeister auf der Zeche Sternenberg, der Bergmann Konrad Stemmann Kontrolleur.
Im Jahre 1786 fing man auch mit dem Abbau des Flözes Sternberg westlich des Stollens an. Man hat hier aber wegen der nach Westen abfallenden Tagesoberfläche keine richtige Bauhöhe angetroffen. Die Zeche baute daher, weil die Kohle wegen der Nähe der Tagesoberfläche von geringer Güte war und sich schlecht absetzen ließ, mit Zubuße, weshalb man sie 1787 stillsetzte. Die Gebrüder Sternenberg verkauften die Zeche, d. h. die 4 im Jahre 1750 verliehenen Flöze, an die Kohlenhändler Eymann und Tiggemann in Blankenstein.
Diese erboten sich im Jahre 1790 gegenüber der Bergbehörde, die Förderung wieder aufzunehmen, weil sie die gewonnenen Kohlen auf eigenen Schiffen nach Ruhrort bringen wollten und glaubten, dadurch den Betrieb wirtschaftlicher gestalten zu können. Die Bergbehörde gestattete den Abbau, um auf diese Weise die rückständigen Abgaben der Vorbesitzer hereinholen zu können.
Die beiden Unternehmer haben den Stollen auf fast 200 m verlängert und dabei insgesamt noch weitere 9 Flöze aufgeschlossen, so dass durch den Stollen insgesamt 14 Flöze nachgewiesen worden sind. Aber auch die neuen Feldeseigentümer haben nur mit Verlust gearbeitet. Bis zum Jahre 1799 betrug die Unterbilanz der letzten 9 Jahre 232,42 M (96 Taler, 16 Stüber, 3 ½ Pfennig). Weil die Gewerken die Zubuße nicht bezahlten und daher die Bergleute nicht richtig entlohnt werden konnten, setzte die Bergbehörde im Jahre 1799 die Zeche wiederum still. –
Anfang der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts erwarb der Kaufmann Wilhelm Anton Gethmann aus Blankenstein die Mehrheit der Kuxe der Zeche Sternberg und beantragte bei der Bergbehörde im Jahre 1823 die Wiederinbetriebsetzung der Zeche. Das Bergamt erklärte sich am 29. Januar 1824 damit einverstanden und verlangte, dass zunächst der alte Stollen wieder aufgewältigt würde ; alsdann sollte am Tage nördlich des Stollens bis an Neulings Siepen geschürft werden, um festzustellen, welche Flöze hier noch auftraten. Die Gewerken kamen dem Verlangen der Bergbehörde nach und nahmen die beiden nördlichsten mit dem Stollen aufgeschlossenen Flöze in Bau. Da man aber von dem Ergebnis der Schurfarbeiten nicht allzu sehr befriedigt war, auch die in der Vergangenheit gebauten Flöze über der Stollensohle so gut wie verhauen und die übrigen Flöze nicht allzu baulohnend waren, beschlossen die Gewerken von Sternberg bereits Ende 1824, den alten weiter unten behandelten Haarmannsbäncker Sto1len, der 18,80 m (9 Lachter) tiefer als ihr eigener Stollen lag, wieder aufzuwältigen, um ihre Flöze durch diesen Stollen tiefer zu lösen. Die Gewerken von Haarmannsbanck erklärten sich mit der Absicht der Zeche Sternberg am 22. Dezember 1824 einverstanden, weil ihre eigene stillliegende Zeche dadurch ebenfalls wieder in Betrieb kam.
Die geplante Aufwältigung des Haarmannsbancker Stollens durch die Gewerkschaft der Zeche Sternberg kam aber nicht mehr zur Ausführung, weil sich ein Jahr später die Gewerkschaft mit der Gewerkschaft Haarmannsbanck und der Gewerkschaft des St. Georgen-Erbstollens zu Carl Friedrichs Erbstollen konsolidierte. Die geplanten Arbeiten wurden erst von der konsolidierten Gewerkschaft Carl Friedrichs Erbstollen ausgeführt.
An der Zeche Sternberg waren bei der Konsolidation im Jahre 1825 folgende Gewerken beteiligt:
1. Konrad Heinrich Niermann gen. Kosthaus in Welper               21 1/3 Kuxe,
2. Eheleute Karl Friedrich Gethmann und Maria Theresia,
geb. Köhler in Blankenstein . .                                                             69 1/3 Kuxe
3. Eheleute Kaufmann Friedrich Wilhelm Liebrecht und
Julie, geb. Daubenspeck in Ruhrort                                                   16        Kuxe
4. Eheleute Justizkommissar Bernhard Heinrich Ludwig
Wünnenberg und Eleonore, geb. Gethmann in Blankenstein      10 2/3Kuxe
5. Friederike von  Elverfeldt, geb. von Schwachen-
berg auf Haus Steinhausen                                                                    5 1/3 Kuxe
6. Kaufmann Johann Heinrich Wiesmann in Hattingen                1 7/9 Kuxe
7. Witwe Friedrich Wilhelm Wiesmann, geb. Katharina
Elisabeth Eymaunin Hattingen                                                            1  7/9 Kuxe
8. Friedrich Wilhelm Eymann in Hattingen                                      1 7/9  Kuxe
zusammen ………………………………………………………………………… 128      Kuxe.

 

Text entnommen ………………………….

 

Filed Under: Bergbau

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