Der Neubau unseres „Pfingstblümchens“ (als Vortrags-, Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude) geht nun in die Zielgerade. Am 5. April wurden die notwendigen Außenarbeiten begonnen, dies sind Aushub- und Pflasterarbeiten sowie die Errichtung einer Stützmauer. Verwendet werden überwiegend gestiftete alte Bruchsteinplatten, veranschlagt ist eine Zeitspanne von vier Wochen. Trotz wohlwollender Kalkulation des beauftragten Unternehmens wird der Kostenumfang aufgrund der Vielzahl der erforderlichen Arbeitsstunden beträchtlich sein. [Weiterlesen…] ÜberSpendenaufruf für das Pfingstblümchen
Beginn Pfingstblume-Café
Am Sonntag, den 22. April 2018 startet die diesjährige Saison für das Pfingstblume-Café. Es ist bis zum 9. September 2018, dem Tag des offenen Denkmals, jeweils sonntags in der Zeit von 15 – 17 Uhr geöffnet. Es gibt leckere selbstgemachte Kuchen und Torten, sowie Kaffee, Tee und andere Getränke zu fairen Preisen. Es wird uns eine Freude sein, Dich ganz herzlich begrüßen zu dürfen!

Das Pfingstblume-Café im Garten des denkmalgeschützten Betriebsgebäudes
Unterstützt unser Bürgerprojekt der Stadtwerke Bochum
Der Stiepeler Heimatverein nimmt am Sponsoring-Wettbewerb für das Bürgerprojekt “Wofür schlägt Dein Herz?” der Stadtwerke Bochum teil. Eine mögliche Zuwendung wollen wir für den Neubau des “Pfingstblümchens” verwenden, insbesondere für die jetzt anstehende Inneneinrichtung. Um zu gewinnen, brauchen wir eure Hilfe. Bitte stimmt online für unser Projekt ab! Hier der Link:
Unser Projekt läuft in der Kategorie Kultur (Projekt-Nr. 3635), Endspurt bis zum 29. Mai 2018!
von Hagen (Kemnader Straße 59)
Die genauen Anfänge der ehemaligen „Schenkwirtschaft Heinrich von Hagen“ lassen sich nicht exakt rekonstruieren. Fest steht, dass Heinrich von Hagen (*1877) im Jahr 1911 zusammen mit seiner Frau Hulda, geb. Diergardt (*1878) an der seinerzeitigen Hauptstraße 29a, heute Kemnader Straße 65, ein Wohn- und Geschäftshaus mit zwei Ladenlokalen errichtet hat. Genehmigt wurde der Bau durch die Gemeinde Stiepel im Juni 1911, in den Steuerakten ist notiert „ … benutzbar seit Oktober 1911“. Zunächst betrieb Heinrich von Hagen dort eine Kolonialwarenhandlung. In den Jahren bis 1919 erwirbt er dann die Konzession für den Betrieb einer Gastwirtschaft, aber zunächst nicht für sein eigenes Haus. Es ist vielmehr überliefert, dass Heinrich von Hagen die Konzession für die Wirtschaft „Zur steilen Höh“ an der heutigen Gräfin-Imma-Straße 12 erwarb. Er soll der letzte Konzessionsinhaber gewesen sein, bevor das Haus an den ersten in Stiepel niedergelassenen Arzt, Dr. Gerhard Gilbert, verkauft wurde Diese auf die Person des Gastwirts bezogene Konzession wurde dann benutzt, um in seinem Haus an der heutigen Kemnader Straße zusätzlich zum Lebensmittelgeschäft eine Gastwirtschaft zu eröffnen. Dies war der Beginn der „Schenkwirtschaft Heinrich von Hagen“.

“Schenkwirtschaft Heinrich von Hagen” 1930er Jahre
Der Familienname „von Hagen“ findet sich auch in zwei Straßennamen wieder. Die heutige Sandfuhrstraße, die gegenüber der Krockhausstraße an der Kemnader Straße beginnt, war bis 1928 ein reiner Privatweg und wurde zunächst nach der dort ansässigen Familie „Hagenstraße“ benannt. Die Umbenennung in Sandfuhrstraße erfolgte im Zuge der Eingemeindung Stiepels nach Bochum im Jahr 1929. Heutzutage findet sich der Name in der im Jahr 2011 erstellten Straße Hagen-Hof-Weg wieder, die unmittelbar neben der ehemaligen Krockhaus-Villa von der Krockhausstraße abzweigt.
Das Haus von Heinrich von Hagen an der Kemnader Straße erhielt im Mai 1943 beim schwersten Luftangriff auf Stiepel einen Bombentreffer und wurde komplett zerstört. Dieses Schicksal ereilte übrigens zahlreiche Häuser entlang der Kemnader Straße, auch das unmittelbare rechte Nachbarhaus, das ebenfalls der Familie von Hagen gehörte.

Skizze 1911: links das neue, rechts das bereits vorher bestehende Haus der Familie von Hagen
Das Haus wurde nicht wieder aufgebaut, vielmehr hatten die von Hagens bereits vorher das unmittelbare linke Nachbarhaus von Familie Waskönig erworben, heute Kemnader Straße 59. Dort wurde unmittelbar nach Kriegsende die neue Wirtschaft eröffnet und vom Sohn Walter von Hagen (*1907) und seiner Frau Albertine, geb. Rumberg (*1914) bis zum Ende der 1960er Jahre betrieben. Nach einer kurzen Verpachtung wurde die Wirtschaft Anfang der 1970er Jahre geschlossen, die Räumlichkeiten wurden in eine Wohnung umgewandelt. Die Tochter Marianne, verheiratete Klein, (*1939) hat zwar immer im elterlichen Betrieb mitgearbeitet, die Wirtschaft aber nicht fortgeführt. Im Jahr 1968 hat sie ein Blumengeschäft im Haus eröffnet, welches noch heute unter dem Namen „Blumen Klein“ (Inhaber M. Wabbels) weitergeführt wird.
Mitgliederversammlung März 2018
Über die Jahreshaupt-/ Mitgliederversammlung vom 2. März 2018 lassen sich folgende Punkte kurz berichten:
Zur steilen Höh (Gräfin-Imma-Straße 12)
Viele der beschriebenen Gastwirtschaften haben sich unter anderem dadurch ausgezeichnet, dass sie über Generationen von ein und derselben Familie geführt wurden. Bei der Schankwirtschaft „ Zur steilen Höh “, die an der heutigen Gräfin-Imma-Straße 12 beheimatet war und nach 1919 die Praxisräume des ersten in Stiepel niedergelassenen Arztes waren, ist das genau andersherum. [Weiterlesen…] ÜberZur steilen Höh (Gräfin-Imma-Straße 12)
Vereinigte Klosterbusch
Die Zeche Ver. Klosterbusch ist aus der bis 1878 fördernden Eisensteinzeche Ver. Klosterbusch in Essen-Werden hervorgegangen.
1918 erwarb die Gewerkschaft Ver. Klosterbusch die Steinkohlenzechen (Gewerkschaften) Sonnenschein, Johann Diederich und Buchwald in Bo-Querenburg. Es wurde ein Stollen aufgefahren und zwei tonnlägige Schächte im Flöz abgeteuft und in Betrieb genommen. Abgebaut wurden die Flöze der Wittener Schichten (Mausegatt, Kreftenscheer, Geitling, Finefrau und Girondelle).
Lutherhaus
Das Lutherhaus der evangelischen Kirchengemeinde Bochum-Stiepel
Seit 1930 hat das Lutherhaus viele Veränderungen erfahren, die sich im Lauf der Zeit aus den sich wandelnden Bedürfnissen der Menschen ergaben, für die es gebaut wurde. Als Betsaal und Gemeindehaus angelegt, ist es inzwischen zu einem pulsierenden Zentrum des aktiven Stiepeler Gemeindelebens gewachsen, in dem Glaube, Kunst, Kultur und gemeinsame Freude ihren festen Platz haben. Aber wie ist das Lutherhaus, wie wir es heute kennen, eigentlich zu dem geworden, was es ist? Was hat sich seit der Grundsteinlegung getan und wie kam es dazu? [Weiterlesen…] ÜberLutherhaus
Einladung zum Osterfeuer
Das traditionelle Osterfeuer an der Pfingstblume wird entzündet am Samstag, den 31. März 2018 um 19:00 Uhr. [Weiterlesen…] ÜberEinladung zum Osterfeuer
Arbeitskreis-Termine für das erste Halbjahr 2018
Die Termine für unsere Arbeitskreise Geschichte, Plattdeutsch und Genealogie des ersten Halbjahres 2018 sind eingestellt, ebenso wie die Termine für den Stammtisch. Du bist interessiert an Stiepeler Geschichte? Oder an sonstigen Themen rund um Stiepel? Dann schau in den Arbeitskreisen vorbei, hier findest Du erste Informationen.
