Stiepel
Vereinigte Gibraltar Erbstollen
Plattdeutscher Abend am 19. Oktober 2018
Der Stiepeler Verein für Heimatforschung e.V. lädt am Freitag, den 19. Oktober 2018 um 18 Uhr ins Lutherhaus, Kemnader Straße 127 zu einem Plattdeutschen Abend ein (Einlass: 17 Uhr). [Read more…] about Plattdeutscher Abend am 19. Oktober 2018
Dr. Rainer Dickhut ist verstorben
Wir trauern um ein Mitglied und einen treuen Freund des Stiepeler Vereins für Heimatforschung e.V. sowie Vorsitzenden des befreundeten Knappenvereins Schlägel & Eisen Stiepel Dorf 1884.
Er wird uns fehlen.
Mit traurigem Glückauf.

Dr. Rainer Dickhut
Gewerbe- und Handwerksbetriebe
Dass Stiepel “früher” durch Landwirtschaft, Bergbau und die Henrichshütte in Hattingen geprägt war und viele Stiepeler dort ihren Lebensunterhalt verdienten, ist bekannt. Doch welche Gewerbe- und Handwerksbetriebe waren ansässig? Wir versuchen, diese nach und nach darzustellen. Dazu sind wir auf Deine Unterstützung angewiesen! Wir würden uns freuen, wenn Du uns Fotos, Dokumente oder andere Dinge rund um Gewerbebetriebe in Deinem Umfeld zur Verfügung stellst. [Read more…] about Gewerbe- und Handwerksbetriebe
Luftangriff Mai 1943
Im Mai 1943 erlebten Stiepel und andere Stadtteile des Bochumer Südens den für sie schwersten Luftangriff des 2. Weltkriegs. Er war Teil der fünf Monate währenden britischen Luftoffensive, bei der praktisch sämtliche Großstädte an Rhein und Ruhr bombardiert wurden. Was für die Bochumer Innenstadt -gemessen an den Treffern und Zerstörungen- der 4. November 1944 darstellt, ist für Stiepel die Nacht vom 13. auf den 14. Mai 1943. [Read more…] about Luftangriff Mai 1943
Spendenaufruf für das Pfingstblümchen
Der Neubau unseres „Pfingstblümchens“ (als Vortrags-, Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude) geht nun in die Zielgerade. Am 5. April wurden die notwendigen Außenarbeiten begonnen, dies sind Aushub- und Pflasterarbeiten sowie die Errichtung einer Stützmauer. Verwendet werden überwiegend gestiftete alte Bruchsteinplatten, veranschlagt ist eine Zeitspanne von vier Wochen. Trotz wohlwollender Kalkulation des beauftragten Unternehmens wird der Kostenumfang aufgrund der Vielzahl der erforderlichen Arbeitsstunden beträchtlich sein. [Read more…] about Spendenaufruf für das Pfingstblümchen
Beginn Pfingstblume-Café
Am Sonntag, den 22. April 2018 startet die diesjährige Saison für das Pfingstblume-Café. Es ist bis zum 9. September 2018, dem Tag des offenen Denkmals, jeweils sonntags in der Zeit von 15 – 17 Uhr geöffnet. Es gibt leckere selbstgemachte Kuchen und Torten, sowie Kaffee, Tee und andere Getränke zu fairen Preisen. Es wird uns eine Freude sein, Dich ganz herzlich begrüßen zu dürfen!

Das Pfingstblume-Café im Garten des denkmalgeschützten Betriebsgebäudes
von Hagen (Kemnader Straße 59)
Die genauen Anfänge der ehemaligen „Schenkwirtschaft Heinrich von Hagen“ lassen sich nicht exakt rekonstruieren. Fest steht, dass Heinrich von Hagen (*1877) im Jahr 1911 zusammen mit seiner Frau Hulda, geb. Diergardt (*1878) an der seinerzeitigen Hauptstraße 29a, heute Kemnader Straße 65, ein Wohn- und Geschäftshaus mit zwei Ladenlokalen errichtet hat. Genehmigt wurde der Bau durch die Gemeinde Stiepel im Juni 1911, in den Steuerakten ist notiert „ … benutzbar seit Oktober 1911“. Zunächst betrieb Heinrich von Hagen dort eine Kolonialwarenhandlung. In den Jahren bis 1919 erwirbt er dann die Konzession für den Betrieb einer Gastwirtschaft, aber zunächst nicht für sein eigenes Haus. Es ist vielmehr überliefert, dass Heinrich von Hagen die Konzession für die Wirtschaft „Zur steilen Höh“ an der heutigen Gräfin-Imma-Straße 12 erwarb. Er soll der letzte Konzessionsinhaber gewesen sein, bevor das Haus an den ersten in Stiepel niedergelassenen Arzt, Dr. Gerhard Gilbert, verkauft wurde Diese auf die Person des Gastwirts bezogene Konzession wurde dann benutzt, um in seinem Haus an der heutigen Kemnader Straße zusätzlich zum Lebensmittelgeschäft eine Gastwirtschaft zu eröffnen. Dies war der Beginn der „Schenkwirtschaft Heinrich von Hagen“.

“Schenkwirtschaft Heinrich von Hagen” 1930er Jahre
Der Familienname „von Hagen“ findet sich auch in zwei Straßennamen wieder. Die heutige Sandfuhrstraße, die gegenüber der Krockhausstraße an der Kemnader Straße beginnt, war bis 1928 ein reiner Privatweg und wurde zunächst nach der dort ansässigen Familie „Hagenstraße“ benannt. Die Umbenennung in Sandfuhrstraße erfolgte im Zuge der Eingemeindung Stiepels nach Bochum im Jahr 1929. Heutzutage findet sich der Name in der im Jahr 2011 erstellten Straße Hagen-Hof-Weg wieder, die unmittelbar neben der ehemaligen Krockhaus-Villa von der Krockhausstraße abzweigt.
Das Haus von Heinrich von Hagen an der Kemnader Straße erhielt im Mai 1943 beim schwersten Luftangriff auf Stiepel einen Bombentreffer und wurde komplett zerstört. Dieses Schicksal ereilte übrigens zahlreiche Häuser entlang der Kemnader Straße, auch das unmittelbare rechte Nachbarhaus, das ebenfalls der Familie von Hagen gehörte.

Skizze 1911: links das neue, rechts das bereits vorher bestehende Haus der Familie von Hagen
Das Haus wurde nicht wieder aufgebaut, vielmehr hatten die von Hagens bereits vorher das unmittelbare linke Nachbarhaus von Familie Waskönig erworben, heute Kemnader Straße 59. Dort wurde unmittelbar nach Kriegsende die neue Wirtschaft eröffnet und vom Sohn Walter von Hagen (*1907) und seiner Frau Albertine, geb. Rumberg (*1914) bis zum Ende der 1960er Jahre betrieben. Nach einer kurzen Verpachtung wurde die Wirtschaft Anfang der 1970er Jahre geschlossen, die Räumlichkeiten wurden in eine Wohnung umgewandelt. Die Tochter Marianne, verheiratete Klein, (*1939) hat zwar immer im elterlichen Betrieb mitgearbeitet, die Wirtschaft aber nicht fortgeführt. Im Jahr 1968 hat sie ein Blumengeschäft im Haus eröffnet, welches noch heute unter dem Namen „Blumen Klein“ (Inhaber M. Wabbels) weitergeführt wird.
Mitgliederversammlung März 2018
Über die Jahreshaupt-/ Mitgliederversammlung vom 2. März 2018 lassen sich folgende Punkte kurz berichten:

